Die Schweinegrippe (Neue Grippe) ist eine Infektion mit einer neuen Variante des Influenzavirus-Typ A/H1N1. Sie ist erstmals im April 2009 in Mexiko aufgetreten und hat sich seitdem zu einer Pandemie entwickelt, die weltweit zu Erkrankungen führt.
Schweinegrippe überträgt sich vor allem über virushaltige Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten, Niesen oder Küssen leicht kurze Abstände überwinden können. Aber auch über Schmierinfektionen kann man sich anstecken – etwa beim Händeschütteln oder beim Berühren von virusbehafteten Oberflächen wie zum Beispiel Türklinken oder Telefonen.
Bis nach der Ansteckung die ersten Schweinegrippe-Symptome ausbrechen, vergehen durchschnittlich ein bis vier Tage. Die Symptome ähneln dabei denen einer saisonalen Grippe ("Wintergrippe"): plötzliches Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl. Hin und wieder treten aber auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf.
Im Allgemeinen verläuft die Neue Grippe in der Mehrzahl der Fälle mild und ist nach etwa 7 bis 14 Tagen überstanden. Es gibt jedoch auch schwere Verläufe, die in seltenen Fällen unter Umständen sogar eine lebensbedrohliche Wendung nehmen können. Zur Therapie der Schweinegrippe stehen die virushemmenden Wirkstoffe Oseltamivir und Zanamivir zur Verfügung.
Sie können einer Schweinegrippe vorbeugen, indem Sie die Möglichkeit der Schweinegrippe-Impfung wahrnehmen. Indirekt lässt sich das Risiko einer Infektion durch Einhaltung einfacher Hygieneregeln – wie regelmäßigem Händewaschen – verringern.
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