Schon kleine äußere Veränderungen durch eine Schönheitsoperation bewirken bei manchen Menschen innere Wunder. Sie werden selbstsicherer und zufriedener. Doch der Wunsch nach einer ästhetischen Operation kann auch ein Zeichen für eine psychische Erkrankung, die sogenannte eingebildete Hässlichkeit, sein – dann hilft auch eine Operation nicht weiter.
Die Grenzen zwischen einem sehr kritischen, aber gesunden Blick auf das eigene Äußere und krankhafter eingebildeter Hässlichkeit sind fließend. Beantworten Sie jede der folgenden Fragen und testen Sie so, ob Ihr Wunsch nach Veränderung gesunden Motiven entspricht oder nicht.
Der Selbstcheck
- Vergleichen Sie häufig Ihr eigenes Aussehen mit dem anderer? Mustern Sie andere Personen oft?
- Überprüfen Sie häufig Ihr Aussehen im Spiegel oder meiden Sie den Blick dort hinein gänzlich?
- Tarnen Sie Ihre Schwachstellen sehr stark durch Kleidung, Make-up, vorgehaltene Hand oder gebückte Haltung?
- Lassen Sie sich Ihre Schwachstelle von anderen bestätigen? Wollen Sie andere Menschen von Ihrer Hässlichkeit überzeugen und ärgern Sie sich, wenn die das nicht so sehen?
- Kümmern Sie sich sehr stark um Ihr Äußeres, beispielsweise durch ständiges Schminken oder Haare kämmen?
- Schenken Sie Ihrem mangelhaften Körperteil häufig Aufmerksamkeit und berühren Sie es ständig?
- Nehmen Sie oft Maß an Ihrem ungeliebten Körperteil und lesen Sie viel über dieses Körperteil?
- Treiben Sie exzessiv Sport? Sind Sie ständig auf Diät?
- Nehmen Sie Medikamente wie z.B. Anabolika, um muskulöser zu werden und um Fett zu verlieren?
- Meiden Sie Situationen, in denen Ihr Makel den Blicken anderer ausgesetzt ist, wie beispielsweise das Schwimmen?
- Bewegen Sie sich wegen Ihres Makels ängstlich und unsicher in der Gesellschaft?
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen